Die Erben des Valyrianischen Schnees
In den letzten Tagen des Valyrischen Landes, als das Haus der Drachen über die Welt herrschte, gab es eine Familie, die nicht für Feuer, sondern für Eis bekannt war, die House of Snow Dragons. Sie waren keine Valyrier von Geburt, sondern stammen aus den frostigen Landen des fernen Nordens. Doch durch ihre Loyalität und ihren außergewöhnlichen Mut hatten sie sich einen Platz in der Gesellschaft Valyrias erkämpft.
Ihr Anführer, Lord Drogon Snow, war ein Krieger von beeindruckender Statur, mit Silberweißen Haar und eisblauen Augen. Man munkelte, sein Blut sei von alter Magie durchtränkt, denn im Kampf konnte er Kälte auf seine Feinde herabrufen und Waffen aus gefrorenem Stahl führen. Manche sagten, er sei ein Bastard eines Valyrischen Drachenlords und einer Hexe aus dem Norden.
Die HoSD Mafia lebte in einem prachtvollen Anwesen, das Eiserne Schloss genannt wurde, ein Ort, an dem gefrorene Mauern in ewiger Flamme brannten, geschaffen durch eine vergessene Schmiedekunst. Sie dienten den Valyrischen Lords als Berater und Krieger, hielten aber stets an ihren eigenen Geheimnissen fest.
Als der Untergang von Valyria nahte, spürte Lord Drogon Snow die Veränderung in der Luft. Die Erde bebte, das Feuer der Drachen wurde unruhig, und die Schatten flüsterten von einem kommenden Unheil. Während die mächtigen Häuser Valyrias das Omen ignorierten, führte Drogon seine Mafia und eine kleine Schar Getreuer fort aus dem sterbenden Land.
Durch Magie und Wissen, das nur die Mafia besaß, gelang es ihnen, Valyria vor dessen Untergang zu verlassen. Doch sie kehrten nicht nach Westeros zurück. Stattdessen segelten sie weiter in den eisigen Norden, dorthin, wo keine Drachen flogen und keine Lords ihre Macht beanspruchten.
Dort, jenseits der Mauer, gründeten sie eine neue Dynastie, verborgen in Legenden, vergessen von der Geschichte. Doch einige behaupten, dass das Blut der House of Snow Dragons Mafia noch immer in den Adern gewisser Krieger des Nordens fließt, und dass eines Tages ein Erbe der valyrianischen Schnees wiederkehren wird, um das Gleichgewicht zwischen Feuer und Eis zu bewahren.
Das neue Erbe,
Die Waffen auf den Straßen von Los Santos waren nicht mehr das, was ich aus den Legenden der Valyrias kannte. Keine Schwerter, die im Sonnenlicht sangen, keine Bögen, deren Sehnen Geschichten erzählten. Stattdessen trugen diese Waffen ein kaltes, metallenes Gehäuse, lagen leicht und tödlich in der Hand und schmieden ihre Munition aus Blei, Bronze und Schwarzpulver. Ein einziger Knall ersetzte den Kampf Mann gegen Mann – schnell, endgültig, gnadenlos.
Am 18.12.2025 setzte ich zum ersten Mal wieder Fuß auf Los Santianischen Asphalt. Die Stadt roch nach Abgasen, nassem Beton und Möglichkeiten. Meine Reise hat mich gebrochen und neu zusammengesetzt. Ich war nicht mehr der, der ich einmal gewesen war. Von meinem alten Leben ist nichts geblieben: kein Vermögen, keine Waffen, keine Verbündeten. Alles, was mich einst ausgemacht hatte, war mir genommen worden – oder ich hatte es selbst zurückgelassen.
Doch während ich zwischen flackernden Neonlichtern und heulenden Sirenen stand, spürte ich etwas Unerwartetes. Keine Angst. Keine Reue. Nur eine leise, brennende Hoffnung. Vielleicht war genau das der Neuanfang, nach dem ich mich insgeheim gesehnt hatte. Keine Vergangenheit, die mich fesselte. Keine Erwartungen, die ich erfüllen musste.
Los Santos war hart, laut und erbarmungslos aber sie bot jedem eine Chance, der bereit war, sie sich zu nehmen. Und ich wusste: Dieses Mal würde ich mir mein Erbe nicht erben, nicht geschenkt bekommen. Ich würde es mir nehmen, Stein für Stein, Entscheidung für Entscheidung.
So begann mein neues Leben.
Und mit ihm… das neue Erbe.